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- Auch in Rußland wird es wohl besser werden und wenn der deutsche Musketier wieder Boden fast dann Gnade Gott dem Bolschewisten. Der Japaner schlägt ja auch tüchtig zu und so wird sich die Sache schon deixeln lassen.
(27.03.42, Otto)
- Ist immer blos der Engländer schuld daran.
(24.04.41, Bahlsen)
- Du mußt Dich trösten daß Du nicht allein bist in diesen Kriegselend.
(27.04.41, Großmutter Kolbeck Maria)
- erfahren daß Du weit in Rußland das Elend des Krieges am eigenen Leib verspürt hast.
(01.02.42, Anonym).
- Dieser Krieg bringt in viele Familien Elend und Not.
(12.04.42, Anonym)
- Obwohl jetzt wirtschaftlich besser gestellt, war die Mutter vor dem Krieg glücklicher; die Kriegsnot wiegt schwerer als das Geld.
(31.05.42, Madlmüllnerin)
- Krieg kostet Opfer; man muß sich damit abfinden.
(23.05.43, Heldmann Aug.)
- Es ist ja schrecklich wie es in Rußland zugeht
(15.01.42, Anonym).
- Auch ich habe es kennen gelernt dieses Land mit seinen einsamen und unabsehbaren Gegenden, das so oft als ein Paradies gelobt wurde.
(17.01.42, Otto)
- Leider kommen wir aber bald wieder nach dem verfluchten Rußland. Hoffentlich ist derweil die größte Kälte vorüber.
(17.01.42, Otto)
- Hoffentlich kannst Du noch lange Zeit in Würzburg verbringen, bist wenigstens dort Kugel sicher und der harte Winter dem so mancher schon zum Opfer gefallen ist wird dann auch in Rußland vorüber sein, besser aber ist du kommst nimmer dort hin, das würde ich Dir von ganzem Herzen gönnen.
(01.02.42, Anonym)
- In diesen verfluchten Rußland werden noch viele dranglauben müssen.
(13.02.42, Otto)
- Aber die armen Soldaten in Rußland sind sicher alle froh wenn der harte Winter dem so mancher schon zum Opfer gefallen vorüber ist.
(08.03.42, Anonym)
- Was der Xaver in Rußland mitgemacht hat kann sich kein Mensch vorstellen, der es nicht selbst gesehen hat. Ich kann nur von einen großen Glück sagen das ich herumkam, es sind jetzt noch viele Arbeitsdienst Abt. in Rußland von meinem Jahrgang. Glück muß der Mensch haben und das habe ich bis jetzt immer zur rechten Zeit gehabt.
(13.03.42, Otto)
- Wenn es auch nach Rußland geht, die ärgste Kälte ist vorbei und das andre ist zum Aushalten.
(18.03.42, Otto)
- furchtbaren Rußland
(12.04.42, Anonym)
- Nach Afrika wäre ich gern mitgegangen, weil ich dann Rußland ausgekommen wäre.
(25.06.42, Otto)
- Am besten ist es immer noch wenn Du noch nicht ins Rußland kommst.
(23.07.42, Bahlsen Marl)
- Bin blos gespannt wie das hier in Rußland weiter gehen soll. Jetzt sind wir an der Wolga. Hinter der Wolga geht aber erst die riesige Steppe los eine riesige Wüste.
(16.10.42, Otto)
- Allmählich finde ich mich ab mit den Gedanken, daß ich meinen jungen Helden, wie auch so viele, viele andere, opferte fürs Vaterland und eine bessere Zukunft.
(15.03.42, Anonym)
- Die Rekrutenzeit ist nun vorbei und so spielen wir eben wieder ein wenig Krieg.
(17.05.42, Otto)
- Xaver ist seit November im Dauereinsatz, den hat er inzwischen satt: Ich hätte jetzt sat mit diesen Schwindel
(22.05.42, Andre Xaver).
- Mich ärgert nur das eine weil daheim Haufen Wagnerei ist wo man sich Geld verdienen könnte und da muß man die ganze Zeit nutzlos verbummeln. Einmal wird wohl dieser auch zu Ende gehen.
(24.05.42, Otto)
- Obwohl ich es hier beim Barras auch nicht schlecht hätte aber nicht eine Woche würde ich mich freiwillig melden.
(24.05.42, Otto)
- Bin blos gespannt ob ich zum Heuen Urlaub bekommen. Könnte ihn ganz notwendig brauchen damit ich wieder für einige Zeit von diesen Krampf wegkomme.
(14.06.42, Otto)
- Wieder mal eine Sause zu schwingen wäre mir längst lieber als den ganzen Tag an Maschinen Gewehren herumzuhantieren.
(20.07.42, Otto)
- Meinetwegen könnens mich noch 4 Wochen hierlassen, hier in Augsburg kann ichs aushalten.
(15.08.42, Otto)
- Otto zur evtl. bevorstehenden RAD-Entlassung: Nun ich wäre herzlich froh.
(23.02.41, Otto)
- Ottos Arbeitskraft wäre gegenwärtig wichtiger und nützlicher in der elterlichen Landwirtschaft eingesetzt als beim Arbeitsdienst.
(11.05.41, Otto)
- Während die Familie zu Hause über und über in Arbeit steckt, muß Otto in der Ferne tatenlos zusehen.
(27.05.41, Otto)
- Ihr würdet manchmal staunen wie ich es verstehe von Dienst und von der Arbeit zu drücken.
(16.06.41, Otto)
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